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Stellenanzeige kostenlos schalten: Diese Jobbörsen sind 2026 noch gratis

Jobbörsen, Bedingungen und Alternativen im Überblick
Jan Andrecht
Verfasst von Jan Andrecht
Zuletzt aktualisiert am: 16. Oktober 2026
Lesezeit: 4 Minuten
Viele Listen im Netz sind veraltet. Hier sehen Sie, welche Jobbörsen 2026 wirklich noch kostenlos sind, welche Bedingungen gelten und wie Sie über Google for Jobs ohne Anzeigenkosten Bewerber erreichen.
Übersicht kostenlose Stellenanzeigen 2026: Arbeitsagentur, Indeed, LinkedIn, Google for Jobs und Kleinanzeigen
Inhaltsverzeichnis
Jan Andrecht
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Stellenanzeige kostenlos schalten: Diese Jobbörsen sind 2026 noch gratis

Stand: Oktober 2026. Ich prüfe die Angaben regelmäßig, weil sich die Bedingungen der Portale oft ändern.

Fast jeder Betrieb, mit dem ich arbeite, sucht Personal. Und fast jeder fragt zuerst: Wo kann ich eine Stellenanzeige kostenlos schalten? Die Antwort hat sich 2026 geändert. Einige bekannte Gratis-Wege gibt es nicht mehr, andere sind stark eingeschränkt. Hier sehen Sie, was heute noch geht.

Kurz gesagt:

  • Wirklich kostenlos und ohne Limit: die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und Ihre eigene Karriereseite mit Google for Jobs.
  • Kostenlos mit Kontingent: Indeed (3 Anzeigen pro Monat), LinkedIn (1 Anzeige gleichzeitig).
  • Nicht mehr kostenlos: Kleinanzeigen verlangt seit dem 1. September 2026 auch für die erste gewerbliche Jobanzeige Geld.
  • Nischenbörsen für Pflege, Gastronomie oder Ausbildung sind fast immer kostenpflichtig. Kostenlos sind hier vor allem Kammern und Studierendenwerke.

Kostenlose Jobbörsen für alle Branchen

JobbörseBedingungenFür wenMein Tipp
Jobbörse der Bundesagentur für Arbeitkostenlos, keine Begrenzung, Registrierung nötig, die Freischaltung kann etwas dauernalle Branchen, auch Ausbildung, Praktika, MinijobsPflicht. Viele Stellen landen von hier auch auf anderen Portalen.
Indeedbis zu 3 kostenlose Anzeigen pro Kalendermonat, je bis zu 30 Tage sichtbaralle Branchengut für einzelne Stellen, danach sinkt die Sichtbarkeit ohne Budget
LinkedIn1 kostenlose Anzeige gleichzeitig, 21 Tage aktivFach- und Führungskräfte, Büro, IT, Vertriebfür Bürojobs sinnvoll, für Handwerk kaum
Google for Jobskostenlos über die eigene Karriereseite mit strukturierten Daten, keine Garantie auf Anzeigealle Branchender unterschätzteste Weg, siehe unten
Make it in Germanykostenlos über ein Häkchen in der Jobbörse der Arbeitsagentur, nur qualifizierte Stellen, keine Zeitarbeitinternationale Fachkräftelohnt sich bei Engpassberufen
Finest Jobslaut Anbieter kostenlos, Anzeigen werden geprüft, Premium-Optionen kostenpflichtigalle Branchen, kleine Unternehmenals zusätzlicher Kanal
Rekruterlaut Anbieter kostenloser StartKMU, regional und überregionalals zusätzlicher Kanal
JoobleGratis-Tarif mit 1 Anzeige gleichzeitig für 7 Tagealle Branchennur als Ergänzung

Ausbildung und Praktikum

BörseBedingungenFür wen
Jobbörse der Arbeitsagenturkostenlos, auch für Ausbildungsplätzealle Ausbildungsbetriebe
meine-ausbildung-in-deutschland.defrüher IHK-Lehrstellenbörse, kostenlos für IHK-Mitgliedsbetriebe, Zugang über Ihre IHKIndustrie, Handel, Dienstleistungen
Lehrstellenradarkostenlos über die Lehrstellenbörse Ihrer Handwerkskammer, ein Eintrag erscheint auf mehreren KanälenHandwerksbetriebe

Die bekannten privaten Ausbildungsportale wie azubi.de, AZUBIYO oder ausbildung.de sind kostenpflichtig und kosten oft mehrere hundert Euro pro Anzeige.

Studenten, Werkstudenten und Minijobs

BörseBedingungenFür wen
Jobbörse des Studierendenwerks Gießenkostenlos, Registrierung nötigMinijobs, Werkstudenten, Praktika in Gießen, Friedberg und Fulda
Jobmensalaut Anbieter bis zu 3 Anzeigen kostenlosStudentenjobs, Werkstudenten
StudentJoblaut Anbieter kostenlos für Nebenjobs, Praktika und WerkstudentenstellenStudierende und Berufseinsteiger

Tipp: Fast jede Hochschule hat eine eigene Jobbörse oder ein Career Center. Fragen Sie bei der Hochschule in Ihrer Nähe nach, die Veröffentlichung ist dort meist kostenlos.

Jobsuchmaschinen, die Ihre Karriereseite finden

Einige Suchmaschinen sammeln Stellen von Unternehmenswebsites und anderen Portalen ein. Sie schalten dort keine Anzeige, Ihre Stelle kann aber trotzdem erscheinen, wenn sie auf Ihrer Website sauber veröffentlicht ist. Eine Garantie gibt es nicht.

Nicht mehr oder nicht kostenlos

PortalStand Oktober 2026
Kleinanzeigenseit 01.09.2026 kein kostenloses Kontingent mehr für gewerbliche Jobanzeigen, 12,99 bis 26,49 € pro Anzeige
XINGStellenanzeigen kostenpflichtig
StepStonekostenpflichtig
jobbörse.dekostenpflichtig, ab 195 € zzgl. MwSt.
medi-karrierePflege und Medizin, kostenpflichtig, laut Preisliste ab 898 € zzgl. USt.
JOINTestphase, danach kostenpflichtig

Viele Listen im Netz nennen Kleinanzeigen oder jobbörse.de noch als kostenlos. Das stimmt nicht mehr.

Google for Jobs: der unterschätzte Gratis-Weg

Wer bei Google zum Beispiel „Elektriker Job Gießen“ sucht, sieht oben einen Kasten mit Stellenangeboten. Das ist Google for Jobs. Dort erscheinen nicht nur Anzeigen von Jobbörsen, sondern auch Stellen direkt von Firmenwebsites. Und das kostet nichts.

Damit Ihre Stelle dort auftauchen kann, braucht Ihre Website:

  1. Eine eigene Seite pro Stelle, nicht nur ein PDF.
  2. Strukturierte Daten vom Typ JobPosting, die Google Titel, Ort, Arbeitszeit und Gehalt maschinenlesbar mitteilen.
  3. Aktuelle Angaben. Besetzte Stellen müssen offline genommen oder mit Enddatum versehen werden.
  4. Eine einfache Bewerbung, am besten mobil und ohne Anschreiben.

Der Vorteil: Die Bewerber landen direkt auf Ihrer Website und sehen Ihr Team, Ihre Werte und Ihre Arbeit. Eine gute Karriereseite überzeugt oft mehr als jede Anzeige auf einem Portal. Ich baue solche Seiten als Teil meiner Websites oder als eigene Karriere-Landingpage. Mehr zu meiner Arbeit finden Sie beim individuellen Webdesign.

So wird Ihre Stellenanzeige gelesen

  • Gehalt nennen, zumindest als Spanne. Bewerber filtern zunehmend nach Gehalt, ohne Angabe fallen Sie oft heraus.
  • Klarer Jobtitel, so wie Bewerber suchen: „Elektroniker (m/w/d)“ statt „Teamverstärkung Technik“.
  • Kurze Bewerbung ermöglichen: Telefonnummer, WhatsApp oder ein Formular mit wenigen Feldern.
  • Echte Einblicke: Fotos vom Team und Betrieb wirken stärker als Stockbilder.
  • Neutral ausschreiben (m/w/d). Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verlangt eine diskriminierungsfreie Ausschreibung.

Häufige Fragen

Wo kann ich eine Stellenanzeige komplett kostenlos schalten?

In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, ohne Begrenzung. Dazu kommt Ihre eigene Karriereseite, über die Stellen kostenlos bei Google for Jobs erscheinen können.

Ist Kleinanzeigen noch kostenlos für Stellenanzeigen?

Für gewerbliche Anbieter nicht mehr. Seit dem 1. September 2026 kostet schon die erste Jobanzeige zwischen 12,99 und 26,49 €.

Wie viele kostenlose Anzeigen erlaubt Indeed?

Bis zu drei pro Kalendermonat. Jede bleibt bis zu 30 Tage sichtbar. Danach hilft nur noch eine bezahlte Anzeige.

Wie komme ich in Google for Jobs?

Über eine eigene Seite pro Stelle auf Ihrer Website mit strukturierten Daten vom Typ JobPosting. Alternativ erscheinen Ihre Stellen dort über Jobbörsen, die mit Google zusammenarbeiten.

Lohnen sich kostenpflichtige Jobbörsen?

Für schwer zu besetzende Stellen manchmal ja. Probieren Sie aber zuerst die kostenlosen Wege und eine gute Karriereseite. Oft reicht das schon.

Jan Andrecht
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